WENN FETT, DANN RICHTIG
Reduktion der Omega-6-Fettsäuren und Transfettsäuren (Sonnenblumenöl, Distel- und Maisöle, beziehungsweise Margarine) und Erhöhung der Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend, verbessern den Herzschlagrhythmus und die Fließeigenschaften des Blutes. Sie kommen z.B. in Seefisch und Nüssen vor und finden in der fettarmen Küche oftmals zu wenig Beachtung. Zusätzlich sollten Nahrungsmittel mit hohem Anteil einfach ungesättigter Fette vermehrt gegessen werden. Dazu zählen Oliven- bzw. Rapsöl, wie auch Fleisch und Eier aus artgerechter Haltung.
Omega-3-Fettsäuren sind erst kürzlich als Energy-Booster erkannt worden. Sie kommen besonders reichlich in Fischfetten und in artgerecht produziertem Fleisch vor.
Die langkettigen, hoch ungesättigten Fettsäuren aktivieren bestimmte Gene im Körper, die für die Fettverbrennung zuständig sind. Dadurch regen sie den Fettabbau an und helfen, der Entwicklung von Übergewicht vorzubeugen, ja sogar Übergewicht abzubauen. Nicht nur die tierischen Omega-3-Fettsäuren, auch die pflanzliche Alpha-Linolensäure wird bevorzugt umgesetzt. Sie ist in größeren Mengen in Walnüssen, Leinsamen, Lein-, Raps-, Walnuss- und Hanföl enthalten
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In die Küche gehören 3 Standardöle
Rapsöl ist geschmacksneutral und passt zu allen Salaten. Natives, beziehungsweise kalt gepresstes Olivenöl, ist intensiver im Geschmack und passt hervorragend zu Rucola, Feldsalat und Romanesco.
Nussöle, wie Walnuss- oder Haselnussöl, schmecken nussig und süßlicher. Sie passen gut zu Chicoree oder Eisbergsalat.
Tipp!!! Öle an kühlen, dunklen Orten aufbewahren. Empfindliche Öle, wie Walnuss- oder Haselnussöl, am besten sogar im Kühlschrank lagern, da sie sonst schnell verderben.
Wofür brauchen wir Fette? Fette sind neben Kohlenhydraten und Eiweiß ein Hauptbestandteil der Nahrung.
Fette sind
- Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E, K
- Optimale Träger von Geschmacks- und Aromastoffen, sie verleihen den Speisen einen Wohlgeschmack
- Baustoffe für Zellen aller Art (wie Nerven-, Gehirn-, oder Immunzellen)
- Lieferanten lebensnotwendiger Fettsäuren, die vom Körper nicht gebildet werden können
- ökonomisch gesehen ein wertvoller Energiespeicher in Form des Fettdepots
- für Organe als Stoß- und Druckschutz geeignet
Fett per se macht nicht fett!
Ebenfalls zum wichtigen Basislebensmittel ist das Öl aufgestiegen. Wichtig für positive Effekte ist, dass Sie hochwertige Öle verwenden - um Salate anzumachen, das Gemüse zu verfeinern oder zu braten.